Hönggerberg

Zürich

Die Loggia verwebt die bestehende Zaunanlage mit dem Gebäude. Sie ist Haupteingang, gedeckter Aussenraum und Belvedere zugleich. 

1/5

Die Sportanlagen liegen auf einem landschaftlich geprägten Sattel des Hönggerbergs, der neben dem Fussballbetrieb auch für andere Sportarten und als Naherholungsgebiet genutzt wird.

2/5

Die dreiflügelige Gebäudefigur entwickelt sich präzise entlang der Grundstücksgrenzen, umschliesst sensibel den wertvollen Baumbestand und spielt einen Platz frei, der dem Nachwuchs als Bolzplatz dient.

3/5

Drei schlanke Flügel spannen den Raum auf. Im Gelenk verbindet das Haupttreppenhaus alle Geschosse.

4/5

Das zweigeschossige Restaurant bietet einen feierlichen Rahmen und öffnet den Clubbetrieb für das Publikum.

5/5

Jubel und Trubel

Ein Clubhaus muss robust die Strapazen des sportlichen Alltags bestehen und gleichzeitig Feierlichkeiten, als wesentliches Ritual von Wettkampf und Sieg, einen würdigen Platz bieten. In der dreiflügeligen Anlage werden Nutzergruppen –Sportler und Zuschauer– bewusst entflochten und durch die Ausbildung der Erschliessungsräume als Tribüne gleichzeitig in unmittelbare visuelle Beziehung zueinander gesetzt.

Der einfache Holzbau zeichnet das Spielfeld nach, begrenzt es und geht durch die feingliedrigen Lauben fliessend in den Ballfang über. Er versteht sich zurückhaltend als Teil des Sportbetriebs und gibt ihm doch erst einen Rahmen. Das überhohe Restaurant wird in ein textil erscheinendes Streifengewandt gekleidet –etwas zwischen Trikot und festlicher Robe; hohe Fenster fangen weiches Licht für Heiterkeit oder Trost.

 

Garderoben- und Clubgebäude Hönggerberg

3. Preis, offener Projektwettbewerb, 2017, Zürich

Donet Schäfer Architekten

Auftraggeberin: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten